Monets erste wichtige „Kontaktaufnahme“ mit den Impressionisten erfolgte, als er 1858 in Le Havre Eugène Boudin kennenlernte. Es heißt, dass Boudin, ein Hafen- und Strandszenenmaler, einige Zeichnungen des jungen Monet im Schaufenster einer Papierhandlung entdeckte und diesen neuen Künstler daraufhin fragte, ob er ihn nicht auf seinen Malausflügen entlang der Küste begleiten wolle. Boudin brachte Monet somit zur Freilichtmalerei und half ihm auch dabei, die Feinheiten von Sonnenlicht und Wasser zu entdecken.

EUGENE BOUDIN, Pier und Werft von Trouville, 1863
Leinwand, 34,6 × 57,5 cm, Washington, National Gallery of Art

CLAUDE MONET, Le Quai du Louvre, 1867
Leinwand, 65 × 92 cm, Den Haag, Gemeentemuseum

CLAUDE MONET, Argenteuil, um 1872
Leinwand, 50,5 × 65 cm, Washington, National Gallery of Art

Auszug aus dem eBook:

Friedrich II. – Missbrauch eines Mythos – Richard von Weizäcker

Ebenfalls erhältlich bei: