Bei Gauguin dagegen wurde der Einfluss der Impressionisten spürbar, als er sich zu der schwerwiegendsten Entscheidung seines Lebens durchrang: Nach zwölf Ehejahren verließ er Frau und Kinder, gab seinen Beruf als Börsenmakler auf, um sich ganz der Malerei zu widmen, nachdem er bereits bei den Impressionisten-Ausstellungen von 1880, 1882 und 1886 mit seinen Gemälden vertreten gewesen war. Gauguin war ein begeisterter Anhänger der Impressionisten (er besaß selbst viele Gemälde von ihnen) und lernte eifrig von Manet, dessen „Olympia“ er 1891 kopierte.

PAUL GAUGUIN, Selbstporträt mit gelbem Christus, 1890
Leinwand, 37 × 45 cm, Privatbesitz

Auszug aus dem eBook:

Friedrich II. – Missbrauch eines Mythos – Richard von Weizäcker

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